Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019: Philip Köster verlässt Sylt als Weltranglisten-Erster

Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019: Philip Köster verlässt Sylt als Weltranglisten-Erster

Lennart Neubauer, 15 überrascht im Freestyle bei seinem Sylt-Debüt

„Welle machen für den Klimaschutz“: Gelungene Premiere für den Green Seven Summit

Westerland, 06.10.2019 Nach zehn Tagen endete der 36. Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019 mit zwei strahlenden Weltmeistern in den Disziplinen Freestyle und Hydrofoil-Racing. In der Disziplin Wave konnte sich Philip Köster (G-44) durch seine gute Leistung auf Sylt auf den ersten Platz der PWA Rangliste vorarbeiten. Das ist damit die perfekte Ausgangssituation für den Angriff auf seinen fünften Weltmeistertitel, der Ende Oktober auf Maui ermittelt wird.

Gut 200.000 Besucher besuchten den 36. und weltgrößten Windsurf World Cup auf Sylt am Brandenburger Strand und erlebten spannende Wettkämpfe der weltbesten Windsurfer. An acht von zehn Veranstaltungstagen begeisterten die 98 Sportler aus 23 Nationen mit spektakulären Höchstleistungen in den drei Disziplinen Wave, Freestyle und Hydrofoil-Racing. Auch wenn das Wetter sich nicht immer zuschauerfreundlich zeigte, waren die herbstlichen Stürme die perfekte Voraussetzung für actiongeladene Wettkämpfe auf dem Wasser. Bernd Flessner, Ex-Windsurfprofi, der als Mercedes-Benz Ambassador auf dem Event in Vorträgen persönliche Einblicke in das Windsurfbusiness gab, sagte dazu: „Gerade diese Bedingungen machen den Mercedes-Benz Windsurf World Cup auf Sylt aus. Du hast auf Sylt das gesamte Portfolio an Wind und Wetter. Das gibt es sonst nirgendwo auf der Tour und das ist die Herausforderung für jeden Sportler. Es ist eben ein Natursport, aber in diesem Jahr war es wirklich extrem, das habe ich so auch noch nicht erlebt. Aber deshalb war es perfekt, denn alle drei Disziplinen konnten komplett durchgeführt werden. Das ist ein echter Mehrwert dieser Veranstaltung und spricht immer wieder für Sylt.“

Neben den allabendlichen Partys, tollen Live Konzerten und Aktionen an der #sportsgarage von Mercedes-Benz und einem abwechslungsreichen Gastronomie- und Shopping-Angebot, begleitete zum ersten Mal ein Klimaschutzgipfel das weltweit größte Windsurf-Event. Beim Green Seven Summit ging es in zahlreichen, gut besuchten Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen um die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels und mögliche Wege aus der Klimakrise. Renommierte Redner sprachen nicht nur über weltweit geltende Handlungsempfehlungen in der Klimakrise, sondern auch über die konkreten Schritte, die noch getan werden müssen. Peter Douven, Geschäftsführer des Insel Sylt Tourismus Service und Veranstalter des inzwischen 36. Windsurf World Cup auf Sylt, zeigte sich erfreut über diese Kombination: „Aus meiner Sicht der beste Windsurf World Cup weltweit: der Wind hat mitgespielt, super Sport war zu sehen und abends dann auch noch perfekte Partystimmung. Mehr geht nicht. Oder doch? Doch! Denn dieses Jahr haben wir erstmals den Natursport mit einer hochrangigen Konferenz, dem Green Seven Summit, kombinieren können. Neben den Top-Sportlern kamen nun Top-Wissenschaftler hinzu, die kompetente Einblicke in die Klimawende und damit Anregungen zur Umorientierung gegeben haben. Eine Ergänzung des World Cups, die hoffentlich nur ein Auftakt war.“

>>Philip Köster erwischt die richtigen Wellen zum Sprung auf Weltranglisten-Platz 1. Köster reichte am „Marathon-Montag“, an dem bei stürmischem Nordwest-Wind mit bis über 40 Knoten (um die 75km/h) über elf Stunden Weltklasse-Surfsport geboten wurde, der 3. Platz im Wave hinter Thomas Traversa (F-3) und Marcilio Browne (BRA-105), um die Spitze an der PWA Weltrangliste zu übernehmen. Der vierfache Weltmeister in der Welle geht damit als Führender in das Finale der PWA World Tour auf Maui Ende Oktober und sorgte so für das i-Tüpfelchen auf einer insgesamt erfreulichen Darbietung der deutschen Windsurf-Elite am Brandenburger Strand.  Bei der einzigen Damen-Disziplin auf Sylt wurde Lina Erpenstein (G-423) aus Kiel Vierte in der Welle hinter Sarah-Quita Offringa (ARU-91), Maaike Huvermann (NED-108) und Justyna Sniady (POL-1111).

>>Der WM-Titel im Freestyle ging am Mittwoch nach Belgien: In einem hochklassigen Wettkampf bei besten Bedingungen mit Windgeschwindigkeiten über 20 Knoten profitierte Yentel Caers (B-16) aus Belgien vom Scheitern seines Kontrahenten Youp Schmit (NB-12) und sicherte sich den zum Titel nötigen 6. Platz. Amado Vrieswijk (NB-20), der nach der Hin- auch die Rückrunde für sich entschied, blieb als Trostpflaster der Siegertitel auf Sylt. In einem spannenden Finale schlug Vrieswijk den nun entthronten Weltmeister von 2018, Gollito Estredo (V-10), denkbar knapp. Estredo hatte zuvor sechs andere Surfer geschlagen, ehe ihm im entscheidenden Heat etwas die Luft ausging.

>>Am Freitag, Samstag und Sonntag ging es bis zur letzten Minute um den Weltmeistertitel in der noch jungen Disziplin Hydrofoil-Racing. Mit Nico Prien (G-7), Sebastian Kördel (G-220) und Malte Reuscher (G-777) waren gleich drei Deutsche am Start. Dabei überzeugte vor allem Kördel, der am Sonntag ein Rennen gewinnen konnte und damit Fünfter der Weltrangliste und Sechster auf Sylt wurde. Weltmeister auf dem Brett mit den Tragflügeln, die die Fahrer aus dem Wasser heben, wurde der Franzose Nicolas Goyard (FRA-465), dem seine Konstanz den Titel sicherte: bei den ersten neun Rennen war sein schlechtestes Ergebnis ein vierter Platz. Damit konnte er sich schon frühzeitig über den Titel auf Sylt und den Gesamtsieg freuen. Hinter ihm wurden Alexandre Cousin (FRA-752) und Luuc Vanopzeeland (NED-55) Zweiter und Dritter auf Sylt.

>>Top-Debüt für 15-jährigen Freestyler Neubauer und Ausblick auf die nächste Weltmeisterin in der Welle
Aus deutscher Sicht lieferte der 36. Mercedes-Benz Windsurf World Cup ohnehin einige erfreuliche Resultate: Eine absolut positive Überraschung war der erst 15-jährige Freestyler Lennart Neubauer (G- 734) aus Bremen, der bei seinem ersten Start auf Sylt direkt überzeugte. Das Nachwuchstalent konnte den ehemaligen Weltmeister Kiri Thode (NB-61) genauso bezwingen wie den Italiener Riccardo Marca (ITA-988) und wurde am Ende 13. auf Sylt. Auch Niclas Nebelung (G-584) aus Kiel zeigte am Brandenburger Strand eine tolle Leistung und kam bis in die 2. Runde. Große Erwartungen darf man auch beim Blick auf die weiblichen Talente haben: Erpenstein (G-423) wurde Vierte in der Welle, und die mit 14 Jahren jüngste Teilnehmerin Alexia Kiefer Quintana (G-59) kündigte in einem Talk auf der Eventbühne kess an, auf jeden Fall einmal Weltmeisterin werden zu wollen. Steffi Wahl (G-303) aus Kiel erreichte bei ihrem ersten Start nach der Verletzungspause den 6. Platz auf Sylt.

Matthias Neumann von der veranstaltenden Agentur ACT AGENCY GmbH aus Hamburg resümierte am Ende der zehn Tage über die Kombination sportlicher Höchstleistungen und hochaktueller Themen: „Den größten Windsurf-Event der Welt als Plattform für den Klimaschutz auszuwählen hat perfekt funktioniert. Diesen Erfolg nehmen wir nun als unseren Auftrag für die Weiterentwicklung des Konzepts zur Verknüpfung von Sport und Klimaschutz. Sylt präsentierte sich wieder einmal als perfekter Gastgeber für das größte Windsurf-Spektakel der Welt und bot damit nicht nur die bestmöglichen Bedingungen für den Sport, sondern auch für den Klimaschutz-Summit.“

Der Mercedes-Benz Windsurf World Cup fand vom 27. September bis zum 6. Oktober 2019 auf Sylt statt und endete im Sonnenschein mit der Siegerehrung der Sylt-Sieger und neuen Weltmeister im Freestyle und Foil. Möglich gemacht wurde dieses Event durch engagierte Sponsoren, die dafür gesorgt haben, dass diese Veranstaltung seit 36 Jahren ohne Eintrittsgelder für die jährlich rund 200.000 Zuschauer auf Sylt stattfinden kann. Dafür bedankte sich Matthias Neumann in Rahmen der Siegerehrung auf der Eventbühne am Brandenburger Strand.

Der Termin für den Windsurf World Cup Sylt 2020 steht bereits fest. Vom 25.09. – 04.10.2020 findet der 37. Windsurf World Cup Sylt 2020 in Westerland auf Sylt statt.

 

Podiumsplatzierungen beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2019

Wave Women

  1. Sarah-Quita Offringa (ARU-91)
  2. Maaike Huvermann (NED-108)
  3. Justyna Sniady (POL-1111)

 

Wave Men

  1. Thomas Traversa (F-3)
  2. Marcilio Browne (BRA-105)
  3. Philip Köster (G-44)

 

Freestyle Men

  1. Amado Vrieswijk (NB-20)
  2. Gollito Estredo (V-10)
  3. Steven van Broeckhoven (B-72)

 

Foil Men

  1. Nicolas Goyard (FRA-465)
  2. Alexandre Cousin (FRA-752)
  3. Luuc Vanopzeeland (NED-55)

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